Tempo hören · Tap Tempo · Song-Verzeichnis
BPM erkennen: das Tempo eines Songs finden
Wie schnell ist dieser Song? BPM erkennen kann die Metronom-App Setronome auf drei Wegen: Sie hört das Tempo über das Mikrofon, du tippst es im TAP-Feld mit, oder du schlägst es im Song-Verzeichnis nach. Jeder Weg endet im Metronom, und von dort ist es nur ein Handgriff bis zum Song in der Setliste.
Tempo hören: BPM erkennen über das Mikrofon
Das Ohr sitzt auf der Startseite des Metronoms, in einer Reihe mit Taktart und Unterteilung. Ein Tipp darauf, und Setronome hört zu: ein BPM-Erkenner, der überall funktioniert, wo Musik läuft. Halte das iPhone oder iPad an die Musik: an die Box im Proberaum, an den Lautsprecher der Anlage oder an das Radio in der Küche. Solange das Mikrofon zuhört, schweigt der Klick, damit er die Messung nicht stört. Gerechnet wird auf dem Gerät, auch ohne Netz.
Rot, dann Grün: wann die Zahl stimmt
Nach etwa anderthalb Sekunden steht eine erste Zahl im Tempo-Balken, noch rot und mit dem Hinweis „Analyse läuft“. Beim weiteren Zuhören verfeinert sie sich. Grün wird sie, sobald die ganze Zahl sicher ist und drei Sekunden lang hält, meist nach acht bis neun Sekunden. Dann heißt der Startknopf „Übernehmen“, und ein Tipp setzt das Metronom auf genau diesen Wert.
Halbes oder doppeltes Tempo: die richtige Zählebene
Ob ein Song mit 76 oder mit 152 BPM läuft, ist oft Ansichtssache. Beides passt auf dieselbe Musik, es wird nur anders gezählt. Deshalb machen Taktart und Unterteilung zwei Knöpfen Platz, sobald die Zahl grün steht: ÷2 halbiert sie, ×2 verdoppelt sie. So wählst du die Zählebene, in der deine Band denkt, bevor du den Wert übernimmst. Eine Grenze bleibt: Unter etwa 48 BPM ist die Zahl nicht verlässlich, auch nicht in Grün.
Wenn das Mikrofon nichts Brauchbares hört
Statt eine falsche Zahl zu raten, sagt Setronome, woran es hakt. „Zu leise“ heißt: näher an die Musik. Bleibt es acht Sekunden lang zu leise, hört das Ohr von selbst auf. „Kein Ton“ erscheint, wenn nach drei Sekunden gar nichts ankommt, etwa weil das Mikrofon verdeckt oder von einer anderen App belegt ist. „Kein Tempo“ meldet sich nach 30 Sekunden Musik ohne durchgehenden Puls. Steht nach 15 Sekunden noch keine sichere Zahl, zeigt der Balken „Quelle unklar“. Und läuft die Musik auf demselben Gerät, bittet Setronome, lauter zu stellen, denn gemessen wird, was das Mikrofon hört.
Tempo tippen: Tap Tempo im TAP-Feld
Manchmal ist Mittippen schneller als jede Messung, etwa wenn der Song nur im Kopf läuft. Unter der Zahl am Tempo-Lineal steht „TAP“. Tippe dort mindestens zweimal im Takt, und Setronome rechnet daraus die BPM, gerundet auf ganze Zahlen zwischen 20 und 400.
Läuft der Klick schon, wechselt er sofort ins getippte Tempo. So hörst du direkt, ob es passt, und tippst notfalls einfach noch einmal.
Achtel zählen in 5/8, 6/8 und 7/8
In den meisten Taktarten tippst du Viertel. In 5/8, 6/8 und 7/8 zählt man aber Achtel, und genau die tippst du dort auch. Setronome rechnet sie selbst in das Tempo um, mit dem der Klick arbeitet. Das TAP-Feld gibt es auf der Startseite und im Song-Editor, beim Anlegen eines neuen Songs genauso wie beim Nachbessern eines alten.
Tempo nachschlagen: das Song-Verzeichnis
Für bekannte Songs muss niemand messen. Das Song-Verzeichnis kennt 5,3 Millionen Songs von 1970 bis 2026 samt Tempo. Geladen wird es einmal, 145 MB, danach belegt es rund 400 MB auf dem Gerät. Von da an läuft die Suche ohne Netz und ohne Wartezeit, auch im Proberaum ohne Empfang. Wer es nicht braucht, lädt es nicht: Alles andere in der App funktioniert ohne Verzeichnis genauso.
Titel tippen, Tempo übernehmen
Im Song-Editor reichen drei Buchstaben des Titels. Auf dem iPad erscheinen die Vorschläge gleich in der Liste neben dem Titel. Auf dem iPhone schaltest du die Suche mit dem Schalter neben dem Titelfeld ein; eine schmale Zeile meldet dann, wie viele Songs gefunden wurden, und ein Tipp klappt die Liste auf. Ein Tipp auf einen Vorschlag übernimmt Titel, Interpret und BPM. Die Taktart kennt das Verzeichnis nicht: Sie bleibt, wie sie war, und wird als ungeprüft markiert.
Fassungen: Remix ist nicht Original
Live-Fassungen, Remixe und Radiofassungen laufen oft in einem anderen Tempo als das Original. Solche Treffer tragen deshalb den Vermerk „Fassung“ und die Bitte, das Tempo zu prüfen. Und nicht jede Aufnahme steht im Verzeichnis. Fehlt ein Song, helfen das Ohr oder das TAP-Feld weiter, und zum Gegenhören startet der Klick direkt im Editor.
Vom erkannten Tempo zum Song in der Setliste
Ein erkanntes Tempo gehört nicht auf einen Zettel. Nach „Übernehmen“ steht es im Metronom, und das Plus daneben macht daraus einen Song: Es fragt nur nach dem Titel. Tempo, Taktart, Unterteilung und Klang kommen aus der aktuellen Einstellung. „Hinzufügen“ hängt den Song an die Setliste auf der Startseite, ohne Setliste landet er im Repertoire. Wer gleich mehr eintragen will, etwa Count-in, Taktzahl oder Notizen, öffnet mit „Details“ den vollen Song-Editor.
Auf der Bühne spielt die Setliste dann jeden Song in seinem eigenen Tempo, einen nach dem anderen, im Show-Modus für die Bühne.
BPM erkennen mit Setronome auf einen Blick
- Drei Wege
- BPM erkennen über das Mikrofon, Tap Tempo im TAP-Feld, Nachschlagen im Song-Verzeichnis.
- Tempo hören
- Erste Zahl nach etwa 1,5 Sekunden, sicher in Grün meist nach 8 bis 9 Sekunden. Unter etwa 48 BPM nicht verlässlich.
- Tap Tempo
- Ab zwei Tipps, ganze BPM von 20 bis 400. In 5/8, 6/8 und 7/8 werden Achtel getippt.
- Song-Verzeichnis
- 5,3 Millionen Songs von 1970 bis 2026 mit Tempo. Einmal 145 MB laden, rund 400 MB belegt.
- Ohne Internet
- Ohr und TAP-Feld immer, das Verzeichnis nach dem ersten Laden.
- Kosten
- Alle drei Wege sind im Kaufpreis der App enthalten. Es gibt keine Zukäufe und kein Abo.
- Geräte
- iPhone und iPad, ab iOS 15.
Gut zu wissen: Fragen zum Tempo finden
Erkennt Setronome auch die BPM von Songs auf Spotify oder YouTube?
Ja, solange die Musik hörbar läuft. Spielt ein anderes Gerät, hältst du iPhone oder iPad einfach daneben. Läuft sie auf demselben Gerät, dreh die Lautstärke auf, denn Setronome misst, was das Mikrofon hört.
Kann Setronome eine Audiodatei analysieren?
Nicht als Datei. Setronome hört über das Mikrofon zu. Spiel die Aufnahme also einfach ab, auf diesem oder einem anderen Gerät, und tippe auf das Ohr.
Warum zeigt die Messung manchmal das doppelte Tempo?
Weil beides auf dieselbe Musik passt: Wer in Achteln zählt, landet bei der doppelten Zahl. Mit ÷2 und ×2 wählst du die Ebene, in der deine Band zählt.
Läuft der Klick während der Messung weiter?
Nein. Solange das Ohr zuhört, schweigt der Klick, damit er sich nicht selbst misst. Nach „Übernehmen“ oder „Hören abbrechen“ ist das Metronom sofort wieder bereit.
Mehr über die Metronom-App
BPM erkennen ist nur der Anfang. Setronome ist eine Metronom-App für die Bühne: Setlisten mit einem Tempo je Song, Medleys mit Tempowechseln, Guidetracks mit Ansagen im Ohr und ein Show-Modus, der aus drei Metern lesbar ist. Weiter geht es hier: